Philosophie und Training

Würde es ihnen gefallen in einem Notfall ein Ziel am Kopf zu kennen, das es ihnen ermöglicht, einen Angreifer körperlich auszuschalten bzw… ihm das Bewusstsein zu nehmen ohne Ihn ernsthaft zu verletzen?

Ein Ziel, das keine sichtbaren Spuren (Schäden) hinterlässt?

Ein Ziel, das den Gegner nicht permanent schädigt, man also vor Gericht nicht oder nur schwer verurteilt werden kann? (Das passiert häufiger als Sie glauben)

All dies könnte man ohne Einsatz großer Körperkraft erlangen? Ein Ziel, das man in nur einer Stunde bzw.. einem Unterricht erlernen könnte, egal ob man Kampfkünstler ist oder nicht? Was würden sie sagen, wenn wir ihnen einige solcher Ziele nennen würden, die sie unabhängig der Situation und dem Angriffswinkel einsetzen könnten?

Kyusho lehrt Angriffe zum Kopf gewöhnlich in den ersten Einheiten des Trainings. Dies ermöglicht es dem Schüler, körperlichen oder mentalen Schaden zuzufügen, und dies mit nur einem Schlag. (Kyusho= Erste Sekunde)

Wieso lehren wir unseren Schülern in einem so frühen Stadium einem anderen Menschen so stark anzugehen?

Die Antwort ist simpel.

Die Gesellschaft hat sich gewandelt, sie ist brutaler und unzivilisierter geworden – und unsere Aufgabe ist es, Menschen zu helfen und zu zeigen, wie sie sich schützen können. Angriffe auf Leib und Leben sind mittlerweile Tagesordnung. Das Verbrechen weitet sich immer mehr aus und schlägt immer unerwarteter zu, während Verbrecher, Banden und Terrorristen das Chaos in friedliche und unschuldige Leben tragen.

Ein weiterer „Angriff“, dem wir uns täglich ausgesetzt sehen, ist unsere persönliche Zeit, welche immer weniger zu werden scheint. Viele Menschen haben heute nicht mehr die Freizeit, die sie noch vor Jahren genießen konnten. Dies zwingt die Menschen, nach schnellen und effizienten Resultaten zu suchen, um den privaten Stundenplan nicht noch mehr zu belasten. Die Idee, dass Erwachsene oder Kinder vier oder fünf Jahre Zeit für hartes und intensives Training haben, damit sie zu einem guten Niveau an Selbstschutz kommen, ist heutzutage absurd und veraltet. Man sucht heute schnelle Methoden. Man betrachte bspw.. das System Krav Maga und die Art, wie es in Szene gesetzt wurde. Heute ist es fester Bestandteil aller Ausbildungssysteme im Bereich Polizei und Militär.

Es besteht immer mehr Notwendigkeit nach kompakten und realistischen Systemen. Kyusho gehört nicht nur zu diesen modernen, neuen und schnellen Trainingsmethoden, sondern es bedient sich auch von der großen Weisheit und des tiefes Wissens der antiken Kriegskünste. Es wäre ein Verbrechen, würde dieses Wissen verloren gehen. Kyusho bringt dem Intersierten das Beste beider Welten bei, mit einer Philosophie und Geschichte, die auch heute noch Gültigkeit hat.

Die Ära des Sportkarate, Judo, Taekwon- Do hat uns von den ursprünglichen Ideen und Notwendigkeiten entfernt. Doch wir befinden uns erneut in einer Situation, diese antiken Kriegskünste zu beherrschen, da es scheint, dass die jetzige Zivilisation zurück fällt, in eine Nichtzivilisation. Die Legenden und Mythen der antiken Künste wurden am Leben erhalten und wir haben nun deren Wahrheitsgehalt überprüft. Sie sind nicht nur noch immer wertvoll und aktuell, sondern dienen auch exakt unseren modernen Ansprüchen zur Durchsetzung des Gesetzes, sei es militärischer oder ziviler Natur.

Alle Kampfkünste sollten sich mit den Zeiten und den Notwendigkeiten der Gesellschaft wandeln und niemand darf sich in einer Nische verstecken und blind nur einem Ausbilder folgen. Egal welchen Stil man trainiert, sei dies WingTsun, Karate, Tai Chi oder jede andere traditionelle Kampfkunst, man kann jene Informationen in seine Kunst integrieren und dadurch zu einer noch stärkeren Selbstverteidigung gelangen.

 Nach wenigen Trainingseinheiten  Kyusho erlernt man sich bereits effizient zu schützen, viel besser als man das aus den meisten Methoden kennt. Im gewöhnlichen Training (selbst bei den so genannten neuen und schnellen Methoden) vergeudet man viel Zeit mit den Übungen des Blocktrainings, der Geschwindigkeit und Kraft. Stundenlange Übungen am Sandsack mit den Ellenbogen, Knien, Fäusten und Füssen.

Das mag ja alles recht sein, doch nur selten lehrt man:

„Wohin muss man genau schlagen, um maximale Resultate beim Gegner zu erlangen“.

Im Kyusho erlernt der Schüler ein Ziel in Angriff zu nehmen und wie man dieses korrekt angreift. In der verbleibenden Zeit des Trainings erlernt man, wie man zu diesem Ziel auf schnellste Weise gelangt, unabhängig von der jeweiligen Situation. Die natürliche Geschwindigkeit und das Zeit- und Distanzgefühl sowie all die anderen wichtigen Faktoren werden so besser geschult als durch die herkömmlichen Methoden. Beobachten wir einmal, wer die Opfer sind, sehen wir, dass dies meist Kinder; junge Menschen, Frauen und ältere Menschen sind. Wer sich einem erwachsenen und aggressiven Mann stellen muss, der muss mit allem arbeiten was er hat, um seine Verwundbarkeit wett zu machen. Die meisten herkömmlichen Methoden basieren auf Einsatz von Kraft gegen einen größeren und stärkeren Gegner, doch genau dies ist die Schwachstelle, denn das funktioniert meistens nicht.

Kinder, Frauen und Senioren benötigen ein intelligentes Werkzeug, dass es ihnen ermöglicht, unabhängig von Größe und Kraft zu agieren. Junge Frauen sind die häufigste Zielgruppe starker und aggressiver Männer, deren Hormone am Überkochen sind. Diese Zielgruppe benötigt

eine Methode, die nicht auf roher Kraft, sondern auf Intelligenz und Technik basiert.

Wer unter den Lesern zu den Eltern zählt: Wer hat sich noch nicht Sorgen um seine Kinder gemacht?

Und was geschieht mit einem selbst? Gehen die Jahre wirklich spurlos an einem vorüber? Beherrscht man seine Kampfkunst wirklich oder ist diese abhängig von jugendlichem Alter und großartigen athletischen Voraussetzungen welche man als älterer Mensch schlicht nicht mehr hat? Wir müssen mit einer Kunst arbeiten, welche bei uns bleibt, mit uns geht, so wie wir altern, und die doch nichts an Effizienz einbüsst, denn auch ältere Menschen stellen oftmals Opfer dar.

Druckpunkte am Kopf sind nicht nur sehr effektiv, sondern auch sehr leicht zugänglich im Falle eines Nahkampfes. Jeder kann diese Punkte schnell erlernen und unverzüglich umsetzen, um seine Unversehrtheit im Fall der Fälle zu wahren. Man kann die Übungen in seine täglichen Übungen einbauen, mit oder ohne Partner, man muss nur wissen wie… Die gleichen Punkte können je nach Schwierigkeit der Situation eingesetzt werden.

Sie sind so verschieden, dass man sie zur Kontrolle einsetzen kann, um Recht und Ordnung durchzusetzen (Polizei), zum Ausschalten des Angreifers (persönliche Sicherheit) oder zum Töten (militärische Anwendung). Beamte der Polizei, Gefängnisaufseher, Sicherheitspersonal, Personenschützer und selbst medizinisches Fachpersonal in aller Welt sind dabei, die Punkte des Kyusho für sich zu entdecken.

Nun, wir suchen nicht immer die Bewusstlosigkeit des Gegners zu erreichen, denn zirka 5 % der Bevölkerung ist gegen solche Techniken praktisch resistent, nicht immun, aber wesentlich weniger anfällig. Wir versuchen meist, die Waffen des Angreifers auszuschalten, damit wir besser weiterkämpfen oder fliehen können.

Ungefähr 95 % der Menschen werden bei uns eine erhebliche Zunahme an Wissen erleben, vergleicht man dies mit den herkömmlichen Methoden.

Gerade gegen größere und stärkere Gegner. Viele gehen zu Boden, zwar noch bei Bewusstsein, doch unfähig ihren Körper zu kontrollieren, während andere Zustände erleben, welche tiefere Schichten von Körper und Geist betreffen. Es existieren absolut tödliche Anwendungen, als Ultima Ratio beschäftigen wir uns damit nur am Rande.

Viele Kampfsportausbilder kennen bereits einige Punkte bzw. Bereiche, welche durch Schlag oder Druck Schmerzen am Körper auslösen. Was aber bis vor kurzem niemand wusste, war die vollständige Anwendung der 361 Akupunkturpunkte (Akupunktur / Akupressur) und deren Anwendung in den Kampfkünsten. Was die Wenigsten beachten ist, dass alle jene Punkte und vor allem die Druckpunkte am Kopf, bereits vor dem Angriff eingesetzt werden können.

Kyusho wird genau mit diesem Ziel gelehrt!!!