Leber-Meridian

lebermeridian

Yin/Yang: Yin

Wandlungsphase: Holz

Anzahl Punkte: 14

 

Funktion: Der Leber-Meridian regelt die Urteilskraft und die Fähigkeit zur Planung. Er trägt zur Gewinnung von Energie für körperliche Leistungen bei und stärkt die Abwehrfunktion. Weiterhin beeinflußt er die Zusammensetzung des Blutes und kontrolliert die Sehkraft.Anzeichen für Störungen können sein: ständig trockener Hals, akuter Schmerz in der Leber mit der Unfähigkeit sich vorwärts oder rückwärts zu biegen, Neigung zu Fieber ohne erkennbare Ursachen, Impotenz, Prostata-Erkrankungen, Frigidität bei der Frau.

 

wichtige Punkte:

 

Bezeichnung Lage Indikation
Le Nr. 3 Tai Tshu von der Brücke zwischen großer und zweiter Zeh 3,75 cm aufwärts Kopfweh, Schwindel
Le Nr. 4 Tshu Ho („mittleres Siegel“) halbwegs zwischen dem vorderen Rand des Fußknöchels und den faserigen Muskeln oben auf dem Fuß Schmerzen im unteren Rücken
Le Nr. 8 Kyokusen („Frühling um die Ecke“) bei gebeugtem Knie am medialen Ende der Kniegelenksfalte Knieschmerzen, Unterleibsschmerzen
Le Nr. 13 Shyo Mon („vornehmes Tor“) am freien Ende der 11. Rippe, bei gebeugtem Ellenbogen und angelegten Arm berührt die Ellenbogenspitze den Punkt Unterleibsschmerzen, Erbrechen

Alarm-Punkt für Milz

Le Nr. 14 Ki Mon („Tor der Hoffnung“) zwischen 6. und 7. Rippe senkrecht unter der Brustwarze Rippenschmerzen

Alarm-Punkt für Leber

Die Hauptwirkung des Meridians

 

Leber

Spasmen der unteren Extremitäten, spastische Obstipation, Dysmenorroe, Enuresis, Tic, Conjunctivitis, Schwindel, Schlaflosigkeit, Spannungen und Paresen der Lenden- und Gesäßmuskulatur, Verdauungsstörungen, Ulcus, Asthma bronchiale, Hauterkrankungen, allgemeine Schwäche.